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Wenn das Lachen immer...
Daniel und ich am 21.06.2008 in Dasing.
raining1982 - 27. Jun, 23:16
That´s me
+ 14. November 1982 / NRW +
raining1982 - 27. Dez, 00:12
Schöner Bericht!
Vielen Danke für den schönen und ausführlichen Bericht!
Sandra (Gast) - 25. Dez, 23:06
NÜRNBERG
Nürnberg 21.12.2007 / 22.12.2007 Unser Trip nach Nürnberg...
raining1982 - 25. Dez, 21:16
WARUM
WARUM Nachts kann ich nicht schlafen Denn du gehst...
raining1982 - 26. Nov, 21:36

Gedichte

12
Feb
2006

Nur ein Gefühl

Könnte ewig versinken.
In deinen Augen.
Könnte ewig schauen.
In dein schönes Gesicht.
Schließe die Augen.
Und doch sehe ich dich.
Du bist immer da.
Ständig in meinen Gedanken, in meinem Kopf.
Ich mag den Klang deiner Stimme.
Mag dein Lachen.
Streiche durch deine Haare.
Fühlst dich gut an.
Und sie riechen gut.
Möchte mit dir reden.
Aber hörst du mich?
Möchte dir so vieles sagen.
Warum kann ich das nicht?
Sehe dir in die Augen.
Ich weiß, du siehst mich nicht.
Strecke dir meine Hand entgegen.
Nimmst sie, doch fühlst mich nicht.
Es geht mir gut.
Wenn ich sehe, wie du lachst.
Es geht mir schlecht.
Wenn ich merke, dass du weinst.
Möchte alles tun, damit du glücklich bist.
Alles tun, damit du mich wahrnimmst.
Streiche über dein Gesicht.
Nie werde ich dir das sagen können, was mich bewegt.
Es verwirrt mich, wenn du da bist.
Und trotzdem genieße ich die seltenen Momente.
Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll...

(c) 26.02.2005

Nachdenklich und still

Du weißt noch, wie ich früher war.
Fragst dich, wohin es verschwunden ist.
Das aufgeweckte Kind.
Siehst mich an und erwartest von mir zuviel.
Stellst Anforderungen, denen ich nicht mehr entsprechen kann.
Ich bin nicht mehr das aufgeweckte Kind.
Ich will es nicht mehr sein.
Und ich werde es nie wieder sein.
Spricht mich an und teilst mir etwas mit.
Teilst mir mit, was nur dich interessiert.
Ich bin nicht mehr die, die dir zuhört.
Ich will es nicht mehr sein.
Und ich werde es nie wieder.
Lässt mich los und gehst weg.
Merkst, dass ich anders geworden bin.
So nachdenklich und still.
Und kein Kind mehr.
Stellst Fragen, erwartest Antworten.
Und hörst doch nicht hin, wenn ich mit der spreche.
Gibst dein Kommentar ab, wenn du schweigen sollst.
Sagst nichts, wenn ich dir sage, du sollst was erzählen.
Machst dir keine Gedanken um das, was ich bin.
Vielleicht merkst du es nichtmals.
Dass ich mich wegen dir so geändert habe.

(c) 18.02.2005

Film des Lebens

Alles rauscht an mir vorbei.
Mal wieder.
Ich möchte es aufhalten.
Möchte die Zeit stoppen.
Entscheidungen rückgängig machen.
Möchte alles anders machen.
Ein neues Leben leben.
Nicht mein Leben.
Aber es ist so, wie es ist.
Verstehe mich selbst nicht.
Hasse mich dafür.
Kann nicht sein, wie ich will.
Es ist, als blockt etwas in mir ab.
Blockt das Leben ab.
Sitze nur da und schweige.
Selbst wenn ich sprechen will.
Sehe traurig aus.
Selbst wenn ich lachen will.
Mag keine Vorschriften.
Ich soll nicht sprechen.
Ich soll nicht lachen.
Stehe hinter mir und schaue mir zu.
Jeden Tag.
Mein ganzes Leben lang.
Es spielt sich vor mir ab.
Wie ein Film.
Der nicht mir gehören mag.

(c) 16.02.2005

Wie du wirklich bist

Schaust mich an und versuchst nett zu sein.
Sprichst lieb zu mir, aber ich weiß, dass du mich hasst.
Spielst mir vor, wie du gerne sein würdest.
Aber so bist du nicht, nein, niemals.
Denkst, ich würde ich so sehen.
Weißt nicht, dass ich längst weiß, wie du wirklich bist.

Lässt deine Hand über meinen Kopf streicheln.
Tust so, als wäre das normal, als würden das alle machen.
Ich weiß, dass du mir weh tun willst.
Ich weiß, dass du nur an dich denkst.
Spielst mir ein völlig falsches Ich von dir vor.
Und denkst dabei, ich renne blind in den Abgrund.

Du fühlst nicht, dass ich dich nicht bei mir haben will.
Du merkst nicht, dass ich deine Nähe nicht mag.
Deine braunen Augen blicken mich an, ich mag das nicht.
Du machst mir Angst und doch tu ich nichts.
Denkst nur an dich und lügst der Welt was vor.
Weißt du eigentlich, dass ich dich auch jetzt noch auf eine gewisse Art hasse?

(c) 16.02.2005

Weg von hier

Sie möchte weg.
Möchte nicht mehr bei ihm sein.
Fühlt seine Hände.
Er hält sie fest.
Sie soll nicht gehen.
Nein, sie soll bleiben.
Sie spürt keine Gewalt.
Er ist lieb zu ihr.
Redet sanft mit ihr.
Nichts ist so, wie es scheint.
Es darf nicht sein.
Warum tut sie nichts?
Er überredet sie.
Sie bleibt.
Fühlt seine warme Haut.
Aber es ist ihr eisig kalt.
Sie friert.
Und denkt nach.
Lauscht dem Regen.
Und wartet auf die Sonne.

(c) 02.02.2005

Mehr denn je

Ich denke zurück an die Zeit mit dir.
Denke daran, wie es war.
Die vielen Stunden bleiben unvergessen.
Hast mich geliebt und betrogen.
Aber ich bin geblieben.
Hast mir versprochen, du würdest dich ändern.
Ich habe dir geglaubt.
Hast mich angelogen.
Aber ich wollte es nicht hören.
Hast mich verlassen.
Meine Welt hat sich verändert.
Denke nach, was typisch für dich war.
Denke an dich.
Deine Augen, dein Lachen, deine Liebe.
Alles aufgesetzt und nicht echt.
Aber trotz allem.
Ich liebe dich mehr denn je.

(c) 07.02.2005

Chicago

Sie liegt neben dir.
In einem großen Hotel.
Du fühlst dich gut.
Sie sich nicht.
Lärm von der Straße.
In ihren Ohren viel zu laut.
Du hörst auf das Geräusch im Nebenraum.
Sie dreht sich um.
Mit dem Rücken zu dir.
Du packst sie am Arm.
Sie möchte nicht.
Sie steht auf.
Und geht.
Das Ende.
Sie möchte nicht mehr.
Sie kann nicht mehr.
Nachdem es angefangen hat.
Vor Jahren.
Und jetzt in einem fremden Land.
In einer fremden Stadt.
Wie ein Dschungel.
Sie weint.
Du bist sauer.
Weil sie weint.
Sie darf nicht weinen.
Du hast es ihr verboten.
Du hälst sie fest an dir.
Sie will das nicht.
Ein letztes Mal in Chicago.
Nach so vielen Jahren.
Und so vielen Tränen.
Nach so vielen Nächten.
Nach so vielen Ängsten.
Und so viel Liebe.
Die du ihr versprochen hast.
Und so viele Lügen.
Weil du all das nicht halten kannst.
Und so viel Unsicherheit.
Weil sie sich schuldig fühlt.
Und so viel schlechtes Gewissen.
Weil sie weiß, was sein darf und was nicht.
Aber hauptsache du fühlst dich gut.

(c) 23.01.2005

Nur du

Ich laufe.
Finde keinen Weg.
Die Nacht ist kalt.
Der Tag ist lang.
Stunden vergehen.
Minuten vergehen.
Aber ich komme nicht weiter.
Die Zeit bleibt stehen.
Auf einmal, ich habe Angst.
Fühle mich alleine.
Und einsam.
Möchte weinen.
Und dich im Arm halten.
Mich an dir festhalten.
Damit du bei mir bleibst.
Es ist düster.
Oder sind es nur meine Gedanken?
Die düster sind wie die Nacht.
Pechschwarz.
Eben war alles noch bunt.
Schön.
Ich habe es genossen.
Wie im Rausch.
Die vielen Lichter.
Die Eindrücke deiner Bewegungen.
Die vielen Farben.
Den Klang.
Die Lautstärke.
Alles laut.
Und viele Menschen.
Jetzt ist es leise.
Und trotzdem sind viele Menschen da.
Immer noch.
Aber es ist anders.
Eben war es noch schön.
Jetzt ist es traurig.
Ich spüre mich selbst nicht mehr.
Als würde man mich vom Leben wegreissen.
Dabei ging es mir so gut.
Vor zwei Sekunden noch.
Meine Beine geben unter mir nach.
Ich bewege mich langsam, möchte weg.
Es ist, als würde ich auf Watte gehen.
Du hast mir den Boden genommen.
Indem du weggegangen bist.
Ich versuche den Schmerz nicht zuzulassen.
Stammele irgendwas.
Aber weiss nicht, was ich sage.
Meine Gedanken sind nicht mehr da.
Mein Kopf ist leer.
Alles wie ausgelöscht.
Ich kämpfe gegen die Tränen an.
Versuche ein Lächeln.
Werde gefragt, was los ist.
Ich sage nichts.
Es geht mir gut.
Zumindest rede ich mir das ein.
Es ist anders.
Anders als die anderen Male.
Bei denen du fortgegangen bist.
Ich habe Angst.
Angst, dass es das letzt mal war.
Dass es nun das letzte Mal ist.
Und du nie wieder kommst.
Ich atme die kalte Luft ein.
Höre die vielen Stimmen kaum.
Nur wie von weit entfernt.
Sie sind weit weg.
Ich möchte alleine sein.
Für mich alleine.
Du bist auch nicht da.
Lass mich alleine.
Lass mich los.
Warum kann ich dich nicht gehen lassen?
Es macht mich traurig.
Ich weigere mich dagegen.
Aber ich kann nicht anders.
Ich brauche dich mehr, als ich mir eingestehen kann.
Als ich mir eingestehen möchte.
Ich darf es nicht.
Darf nicht so an dir hängen.
Nicht so viel für dich empfinden.
Nein, ich darf es einfach nicht.
Ich kann es nicht.
Ertrage es nicht.
Es bringt mich immer wieder zur Verzweiflung.
Zur Ratlosigkeit.
Es macht ein Wrack aus mir.
Und trotzdem kann ich nicht aufhören.
Sehne mich nach dir.
Nehme alles mit, was ich kriegen kann.
Wie kann ich so an dir hängen?
Was macht es möglich?
Kennst du mich?
Warum bist du da?
Warum mag ich dich?
Bitte, lass mich nicht im Stich.
Ich stelle Ansprüche an dich.
Ansprüche, die mir nicht zustehen.
Aber ich brauche es.
Vielleicht bin ich ein Egoist.
Aber meine Liebe ist grösser als alles.
Unendlich, ich weiss es.
Niemals habe ich soviel empfunden.
Niemals soviel gegeben.
Aber ich darf es nicht.
Warum ist es, wie es ist?
Ich wünschte, du wärst da.
Ich merke, dass ich friere.
Möchte mir was überziehen.
Aber habe nichts.
Und möchte nicht zurück zu allen anderen.
Möchte alleine sein.
Und niemanden sehen.
Es regnet.
Der Regen vermischt sich mit meinen Tränen.
Ich stolpere, ärgere mich.
Bin völlig aus der Bahn geworfen.
Sehe den Fluss, komme näher.
Sammele Steinchen.
Lass sie ins Wasser springen.
Aber du bist nicht da.
Ich lächele kurz.
Ein Lächeln für dich.
Und eine Träne wegen dir.
Und noch eine.
Tausende Tränen sind nicht aufzuhalten.
Alles ist leer in mir.
Die Eindrücke schwirren durch meinen Kopf.
Möchte nicht vergessen.
Möchte nur erleben.
Aber darf nicht.
Du bist nicht hier.
Du kannst nicht bei mir sein.
Du darfst nicht.
Ich habe kein Recht auf dich.
Meine Hand taucht ins kalte Wasser.
Es schmerzt, ist so kalt.
Es kümmert mich nicht.
Laufe ein paar Meter weiter.
Laufe langsam die Brücke hoch.
Schritt für Schritt.
Bleibe in der Mitte stehen.
Kralle mich am Geländer fest.
Ich möchte nicht.
Denke an bald.
Weine still vor mich hin.
Drehe mich mit dem Rücken zu anderen.
Sie laufen an mir vorbei.
Möchte nicht angesprochen werden.
Schaue aufs Wasser.
Das sich still und leise bewegt.
Wie kalt es wohl ist?
Langsam kehre ich um.
Die Stimmen kommen mir unwirklich vor.
Leise betrete ich den Raum.
Die Fassung, die ich gerade erst wiedergefunden habe.
Sie verschwindet sofort.
Tränen kommen zurück.
Ich möchte nicht, dass du weg bist.
Wann werde ich dich wiedersehen?
Werde ich das?
Ich muss.
Solange, bis ich schwach bin.
Und nicht mehr mich gegen mich selbst wehren kann.
Wenn ich dann aufgegeben habe.
Weiss ich, dass du trotzdem da bist.
Und es kümmert dich nicht.
Trotzdem, ich möchte dir sagen.
Einmal im Leben.
Dass nur du mich halten kannst.
Ich vermisse dich.
Glaubst du mir?

(c) 21.01.2005

Eingeengt

Er steht da und schaut
Teilnahmelos lässt er alles über sich ergehen
Ist gefesselt von dem Schock
Kann sich nicht befreien aus den Fesseln
Liebe engt ihn ein, Hass auch
Es macht ihn kaputt
Er möchte ihnen nicht weh tun
Möchte verzichten um zu geben
Gibt alles, bis er nicht mehr kann
Bis zum letzten Tag
Warum nehmen sie die Qualen nicht wahr?
Er weint... seine Seele ist tot
Schon lange weg
Bye bye, denkt er, sein Gesicht lacht
Seine Augen weinen
Er lacht der Sonne entgegen...

(c) 14.01.2005

Kalt wie Eis

Wieder ein Tag vergangen
Ein Tag verschwendet für nichts
Es ist dunkel und kalt
Ich fühle mich wie Eis
Und doch brodelt es warm
Wo ist das Leben hin?
Das Leben, das lebenswert ist?
Und schön und warm
Eins, das nicht kalt ist wie Eis
Die Uhr tickt und Zeit geht
Schwindet einfach so dahin
Für nichts
Kann es nicht fühlen
Aber merke ich die Tränen noch?

(c) 14.01.2005
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Zuletzt aktualisiert: 16. Nov, 20:10

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