Alleine geht er
Durch die Straßen
Es regnet
Doch er merkt es nicht
Er nimmt nichts mehr wahr
Ausser den Schmerz
In seinem Inneren
Wie laut war es heute gewesen?
So wie immer
Er hat sich daran gewöhnt
Und nun fürchtet er sich
Vor der Stille, die ihn umgibt
Ringsrum
Er fühlt garnichts mehr
Er fürchtet die Stille
Er spürt den Schmerz
Tief in sich drin
Das ist wahrscheinlich
Die qualvollste Art zu sterben
(c) 2001
raining1982 - 12. Feb, 17:42
Kleiner Junge...
Fröhlich... er lacht...
Alle um ihn...
Musik ist sein Leben, ihr Leben...
Glücklich...
Die Straßen voller Glanz...
Nie zu vergessen...
Fans... Hysterie... grosse Hallen...
Von oben gefallen...
Ganz tief runter...
Nicht mehr zu stoppen...
Auswegslos...
Nachdenklich... er ist traurig...
Doch dann...
Aufgefangen in einer ruhigen Zeit...
Ohne Fans... ohne Hysterie...
Ein neuer Anfang für alle...
Er hat sich entschieden für ein neues Leben...
Kein Lachen mehr für andere...
Er lebt für sich selbst...
Alles verändert...
Doch dann wieder...
Alle um ihn...
Musik ist sein Leben, ihr Leben...
He was a little boy out in the country...
(c) 26.07.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:41
Worte, die ich immer ernst gemeint habe
Worte, mit denen ich nie scherzen würde
Worte, die ausdrücken, was ich denke
Was ich fühle und
Worte, die wohl keiner verstehen kann...
Glaubst du, ich rede mit dir, wenn ich dich nicht mögen würde?
Glaubst du, ich denke mir etwas aus, um Mitleid zu bekommen?
Glaubst du, ich kann so etwas vorspielen?
Glaubst du, dass ich dich anlüge?
Glaubst du das wirklich?
Sag mir, was kann ich besser machen?
Sag mir, warum kannst du mich nicht verstehen?
Sag mir, warum muss auch alles so kompliziert sein?
Sag mir, habe ich etwas falsch gemacht?
Sag mir einfach, warum...
Worte, nach denen ich nächtelang gesucht habe
Die mich nicht haben schlafen lassen
Worte, die mir soviel bedeuten
Mit denen ich doch nur verstanden werden möchte
Worte, die mir wirklich von Herzen kommen
Das alles sind Worte, die wohl niemals jemand verstehen kann...
(c) 24.07.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:40
Langsam laufe ich durch die Straßen
Stundenlang schon irre ich umher
Ich laufe und laufe
Ich weiß nicht, wohin
Und ich weiß nicht, warum
Aber was ich sicher weiß
Ich laufe vor allem weg, woran ich mich erinnern kann
Möchte alles hinter mir lassen
Möchte nur vergessen
Und einfach ein neues Leben leben
Ich verdränge den Gedanken
Es doch nicht zu schaffen
Aber ich weiß ganz sicher
Dass mich eines gibt, was mich scheitern lässt
Der Mond scheint hell
Sterne leuchten am Himmel
Mein Blick fängt sie auf und
Sie strahlen alle Wärme aus
Ich kann sie nicht fühlen
Und doch weiß ich, dass sie da ist
Ein Windstoß lässt Blätter rascheln
Erschrocken gehe ich schnell weiter
Ich laufe und laufe, ohne Ziel
Doch plötzlich weiß ich
Ich muss zurück
Doch seitdem laufe und laufe ich und
Finde keinen richtigen Weg
Zu spät habe ich erkannt
Dass man Entscheidungen manchmal nicht
Mehr rückgängig machen kann...
(c) 21.05.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:38
Ich laufe schon seit Stunden
Weiter und immer weiter
Ich drehe mich nicht um
Es gibt kein Zurück mehr
Ich wünschte, ich würde träumen
Dieses Leben kann nicht meines sein
Ich kann einfach nicht mehr
Ich werde zurückkommen
Irgendwann
Wir werden uns wiedersehen
Doch niemand kann mich jetzt aufhalten
Niemals
Alles stürzt auf mich ein
Wieder und immer wieder
Ich kann mich nicht wehren
Lasse alles vorübergehen
Ich schlage die Augen auf
Ich weiß, es ist Wirklichkeit
Träume sind zerstört, ein Herz gebrochen
Es gibt kein Zurück mehr
Ich werde zurückkommen
Wir werden uns wiedersehen
Irgendwann
Vielleicht auch niemals
Es gibt kein Zurück mehr...
(c) 30.04.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:37
Ein paar geschriebene Zeilen
Ein paar Worte, die hingekritzelt sind
Ein Gruß, ein Gruß, der viel zu unpersönlich wirkt
Ein paar Buchstaben
Die deinen Namen aus sich lesen lassen
Leere Zeilen
Die wie nichtssagende Worte dastehen
Ein Gruß, ein Gruß, der niemals existiert hat
Ein paar Buchstaben
Die doch noch deinen Namen aus sich lesen lassen
Ich schreibe Zeilen, immer wieder und immer weiter
Viele Worte, die ich dir widmen möchte
Ein Gruß, ein Gruß, den ich jedes Mal umschreibe
Ein paar Buchstaben
Die immer deinen Namen schreiben
Vor Jahren ist das geschehen
Ich habe dir immer geschrieben
Mal war ich fröhlich, mal war ich traurig
Meine Gedanken standen immerzu darauf
Auf einem Stück Papier
Ein tiefes Loch
Ich bin gefallen, konnte mich nicht auffangen
Da war ein Licht
Doch es entfernte sich immer weiter
Dann war da nichts, nichts ausser einem Stück Papier
Erinnerungen sterben, wenn nicht an sie gedacht wird
Ich habe nichts gesehen, ich wollte nicht mehr
Wollte nur dich
Ich habe geschrieben, geweint
Und wollte nie diese Erinnerungen sterben lassen
Ich habe aufgehört an die Erinnerungen zu denken
Ich hatte noch immer mein Stück Papier
Doch nie wieder kritzelte ich Buchstaben darauf
Ich habe versucht stark zu sein
Meine Gedanken teilte ich nie mehr mit dir
Dann kam der Moment, ein Moment, an dem du wieder da warst
Ich schrieb wieder
Und immer noch auf dem Stück Papier
Nie hat es dich erreicht, nie hast du davon gewusst
Und doch hat das Schreiben mir Mut gemacht
Nun bist du zurück, einfach wieder da
Erinnerungen kommen wieder
Ich teile mich dir mit
Ich kann nicht länger stark sein
Denn ich ertrage es nicht mehr, wenn du nicht da bist
Alles ist so unwichtig, so nutzlos geworden
Erinnerungen können nicht sterben
Auch, wenn nicht an sie gedacht wird
Nie habe ich dich aus meinem Herzen ausgeschlossen
Und doch hätte ich dich fast schon vergessen...
(c) 18.04.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:36
Langsam taucht dein Schatten auf
Ich kann es kaum glauben, doch es ist wahr
Du siehst in mein Gesicht
Dein Mund lacht, deine Augen strahlen
Ich nehme die Realität noch immer nicht wahr
Doch merke ich, dass alles echt sein muss
Unvorstellbar schön
Stille umgibt uns, nur du und ich
Wenige Sekunden, doch aus Sekunden werden Jahre
Jahre, in denen du ganz anders wirkst
Ich steh nur da, seit langem bin ich glücklich
Doch ich merke, dass ich weine
Du streckst deine Hand zu mir aus
Und packst mich am Arm
Ich seh in dein Gesicht
Es tut dir leid, ich seh es an deinen Augen
Eben haben sie noch gelacht
Doch jetzt scheinen sie traurig zu sein
Du fängst an, mit mir zu sprechen...
In diesem Moment weiss ich
Dass alles nur ein Traum ist
(c) 24.03.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:34
Der Blick zum Boden gesenkt
Den Blick, den niemand sehen darf
Die Tränen laufen über das Gesicht
Die Tränen, die niemand sehen darf
Lebensfreude, die sich niemand mehr an ihm vorstellen kann
Lebensfreude, die er nicht mehr besitzt
Lebensfreude, die er niemandem mehr verheimlichen würde
Lebensfreude, die nie mehr zum Vorschein kommt
Das ist er heute
Die fröhlichen Augen strahlten einen an
Die fröhlichen Augen, die jeder sehen sollte
Das Lachen war laut und herzlich
Das Lachen, das jeder hören sollte
Traurigkeit, die sich niemand an ihm vorstellen konnte
Traurigkeit, die er nicht besass
Traurigkeit, die er niemandem verheimlicht hätte
Traurigkeit, die nie zum Vorschein kam
Das war er früher
(c) 13.03.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:32
Ich sah dich
Mit einem Lächeln im Gesicht
Mit strahlenden Augen
Und voll Lebensfreude
Doch nun sehe ich dich
Mit ernstem Blick
Mit Tränen in den Augen
Und ohne Lebenswillen
Viel würde ich tun
Um dein Lächeln zurück zu holen
Und viel würde ich tun
Um deine Augen wieder strahlen zu lassen
Aber alles würde ich tun
Um deine Lebensfreude zu sehen
Was ist bloss passiert?
Wo ist der Junge von der Straße hin?
Der Junge, der so lustig war
Und immer offen für alles
Er hat sein altes Ich hinter sich gelassen
Je älter er wurde
Umso weniger erkennt man ihn wieder
Was ist bloss passiert?
Warum ist der junge Mann hier?
Der junge Mann, der so ernsthaft ist
Und immer ängstlich vor allem, was er nicht kennt
Er lebt ein neues Leben
Je älter er wird
Umso mehr vermisst man sein altes Ich
(c) 26.02.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:31
Angst.
Schmerz.
Tränen, die nie aufhören zu fliessen.
Wut.
Hass.
Schreie, die nie erstummen werden.
Keine Angst.
Kein Schmerz.
Keine Tränen mehr, wenn du frei bist.
Keine Wut.
Kein Hass.
Keine Schreie mehr, wenn sie es begriffen haben.
Und doch habe ich Angst.
Angst davor, dass du nie wieder glücklich wirst.
Ich fühle den Schmerz, der deine Seele zerfrisst.
Und doch weine ich, weil du einsam bist.
Und doch habe ich Wut.
Wut auf die, die es nie begreifen.
Ich habe Hass.
Hass auf die, die dich nicht in Ruhe lassen.
Und doch schreie ich, weil ich es nicht ertrage.
Sie machen dich kaputt.
Und dafür hasse ich sie.
Sie sind immer da.
(c) 24.02.2001
raining1982 - 12. Feb, 17:29