Und das bin ich
Ich kannte sie seit Jahren
Doch wir wechselten nie ein Wort
Lachten niemals über gemeinsame Zeiten
Und beachteten einander nicht
Unsere Welt war die der anderen fremd
Kaum Freunde habe ich je an ihrer Seite erblickt
Aber nie tat sie mir leid
Jeder lebte für sich selbst verschlossen
Und Probleme gingen den anderen nichts an
So bemerkte ich ihren Hass auf sich selber nicht
Nach aussen hin unauffällig, ruhig und still
Wie sehr sie innerlich kochte und aufbrauste
Ich werde es nie wissen, kaum vorstellbar
Das junge Mädchen, ein Teil meiner Umgebung
Doch die niemals in meine Wahrnehmung trat
Bewegungslos sitzt sie neben mir, lustlos
Selbst ihre wenigen Freunde lässt sie nicht an sich heran
Niemand scheint auf ihre stummen Hilfeschreie
Rücksicht zu nehmen, ich erinnere mich
An abgekaute Fingernägel und Narben an den Armen
Kein Gedanke wurde an sie verschwendet
Nur flüchtiges "Hallo" und "Bis morgen"
Ihre Sehnsucht nach Liebe und Tod
Diese Hilflosigkeit und Leere
Niemand weiss davon, warum?
Heute kein Wort mehr, vielmehr ein Gedanke
Der Platz bleibt leer, nur mit Rosen bedeckt
Leise weine ich und kann es nicht verstehen
Hätte dies nie gedacht, ihr nie zugetraut
Doch jetzt wird klar, wie unverstanden sie sich fühlte
Musik schien das einzige, um Zugang zu ihr zu bekommen
Auf der Suche nach dem Warum fiel mir ihr Lieblingssong in die Hände
Aus Neugier habe ich reingehört, alles schwarz und verzaubert
Jetzt ist sie nicht mehr alleine
Und ich, ich fühle mich wie sie...
(c) 30.04.2002
Doch wir wechselten nie ein Wort
Lachten niemals über gemeinsame Zeiten
Und beachteten einander nicht
Unsere Welt war die der anderen fremd
Kaum Freunde habe ich je an ihrer Seite erblickt
Aber nie tat sie mir leid
Jeder lebte für sich selbst verschlossen
Und Probleme gingen den anderen nichts an
So bemerkte ich ihren Hass auf sich selber nicht
Nach aussen hin unauffällig, ruhig und still
Wie sehr sie innerlich kochte und aufbrauste
Ich werde es nie wissen, kaum vorstellbar
Das junge Mädchen, ein Teil meiner Umgebung
Doch die niemals in meine Wahrnehmung trat
Bewegungslos sitzt sie neben mir, lustlos
Selbst ihre wenigen Freunde lässt sie nicht an sich heran
Niemand scheint auf ihre stummen Hilfeschreie
Rücksicht zu nehmen, ich erinnere mich
An abgekaute Fingernägel und Narben an den Armen
Kein Gedanke wurde an sie verschwendet
Nur flüchtiges "Hallo" und "Bis morgen"
Ihre Sehnsucht nach Liebe und Tod
Diese Hilflosigkeit und Leere
Niemand weiss davon, warum?
Heute kein Wort mehr, vielmehr ein Gedanke
Der Platz bleibt leer, nur mit Rosen bedeckt
Leise weine ich und kann es nicht verstehen
Hätte dies nie gedacht, ihr nie zugetraut
Doch jetzt wird klar, wie unverstanden sie sich fühlte
Musik schien das einzige, um Zugang zu ihr zu bekommen
Auf der Suche nach dem Warum fiel mir ihr Lieblingssong in die Hände
Aus Neugier habe ich reingehört, alles schwarz und verzaubert
Jetzt ist sie nicht mehr alleine
Und ich, ich fühle mich wie sie...
(c) 30.04.2002
raining1982 - 12. Feb, 17:45
